„They’re heeeere…again“ – POLTERGEIST (2015)

Quelle: impawards.com


The American Way of Life

Es gibt Filme, die brauchen eigentlich kein Remake. Der in diesem Jahr Jubiläum feiernde „Zurück in die Zukunft“ ist beispielsweise so ein Fall. Der Film ist immer noch rasant und spannend anzusehen, auch nach 30 Jahren. Dazu kommt noch, dass der Film, ähnlich wie auch andere Klassiker dieser Ära, deshalb so gut funktioniert, weil er einfach ein bestimmtes Flair verbreitet, was natürlich hauptsächlich dem Flair der damaligen Zeit entspricht. „Zurück in die Zukunft“ atmet das Flair der 1980er Jahre und funktioniert meiner Meinung nach nicht nur trotz dem, sondern auch gerade deshalb heute noch so gut. Damals war die Sicht der Dinge noch eine andere, man sah Filme noch mit anderen Augen, sowohl als Macher, wie auch als Publikum. It knows what scares you!

Fieberträume aus der Zukunft – 30 Jahre TERMINATOR

Quelle: student.nvcc.edu


Killerfische und ein schlechter Start

Wir schreiben das Jahr 2029. Die Maschinen haben sich erhoben und die Menschheit in einem erbitterten Krieg beinahe komplett ausgelöscht. Kleine Gruppen von Überlebenden führen einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Überlegenheit der Wesen, die sie selbst geschaffen haben. Komm mit mir, wenn du leben willst!

Wozu braucht Gott ein Raumschiff? – 35 Jahre STAR TREK im Kino

Quelle: thegridscififrontier.com

Es mag aus heutiger Sicht verwundern, aber die originale STAR-TREK-TV-Serie, mit ihren Abenteuern rund um Captain Kirk, Mister Spock und Co., war bei ihrer Erstausstrahlung im amerikanischen Fernsehen (1966 bis 1969) kein Erfolg. Tatsächlich ist es nur den unzähligen Zuschriften von Sci-Fi-Fans und -Autoren an den Fernsehsender NBC zu verdanken, dass STAR TREK damals überhaupt über die erste Staffel hinaus kam. So verschwand STAR TREK nach dem Ende der Serie auch erst einmal wieder aus dem Gedächtnis der Öffentlichkeit. KHAAAAN!

A lead role in a cage? – David Gilmour – Rattle that Lock

Quelle: amazon.de

Neun Jahre nach „On An Island“ veröffentlichte Pink-Floyd-Gitarrist David Gilmour nun sein neues Solo-Album „Rattle That Lock“. Kurioserweise lagen die Solo-Karrieren der einzelnen Floyd-Mitglieder zur Hochzeit der Band Pink Floyd in den 70ern und frühen 80ern ziemlich brach. David Gilmour veröffentlichte bereits 1978 und 1984 je ein Solo-Album, beiden war aber kein besonders großer kommerzieller Erfolg vergönnt gewesen. Rattle that Lock, loose those chains!

Mars macht mobil – DER MARSIANER

Quelle: static.hd-trailers.net

Ridley Scott muss mit seinen (fast) 78 Jahren wohl niemandem mehr etwas beweisen. In seiner Filmographie finden sich Meilensteine wie ALIEN oder BLADE RUNNER, aber auch Gurken wie G.I. JANE. Selbst seine halbe Rückkehr zum ALIEN-Franchise mit PROMETHEUS ging doch ziemlich in die Hose. Bemerkenswert ist jedoch das Arbeitspensum Scotts. Erst vor einem Jahr lief EXODUS in den Kinos, ein Film, der auch nicht gerade wenig Special Effects hat und nun kommt mit DER MARSIANER ein weiterer Film ähnlichen Kalibers. Wo andere Regisseure für solche Projekte mehrere Jahre zwischen zwei Filmen verstreichen lassen, scheint Scotts Arbeitsweise höchst effektiv zu sein. Kaum war DER MARSIANER im Kino, hiess es bereits, dass mit den Dreharbeiten zu PROMETHEUS 2 bald begonnen würde (oder ALIEN: PARADISE LOST, wie der Film nun wohl heisst). Rettet Mark Watney!

I Still Want To Believe – THE X-FILES 6-EPISODE EVENT

Quelle: movieweb.com

„Akte X“ war eine der oder vielleicht sogar die stilprägenste TV-Serie der 90er Jahre. Mystery in Serie gab es damals noch nicht so oft im Fernsehen. Bekannteste Vertreter waren bis dato „The Twilight Zone“ in den 50er Jahren, was Mitte der 80er neu aufgelegt wurde und „The Outer Limits“. Beide Serien bestanden allerdings aus Einzelfolgen und folgten keiner mehrere Staffeln umspannenden Handlung. The Truth is in here…

Kommt jetzt öfter – DEADPOOL

Quelle: foxfilm.com

Was lange währt, wird endlich gut. So oder so ähnlich könnte man den Werdegang des Filmes „Deadpool“ beschreiben. Bereits 2004 gab es erste Pläne, den Stoff zu verfilmen, weit vor der großen Marvel-Welle, die einige Jahre später einsetzte. Für die Regie war David S. Goyer vorgesehen, der als Autor und Produzent bis heute diverse Comic-Verfilmungen betreut hat, wie „Blade II“ oder auch Christopher Nolans „Batman Begins“ und „The Dark Knight“, aber auch „Man of Steel“. Von Beginn an war Ryan Reynolds für die Hauptrolle vorgesehen. Durch die etwas vertrackte Vertragssituation mit den Marvel Studios geriet das Projekt ins Stocken und David S. Goyer sprang von dem Projekt ab, um sich anderen Filmen zu widmen. Feel the Love!

Was zum Henker…? – THE HATEFUL EIGHT

Quelle: moviepilot.de

Nur noch zwei Filme. Zumindest, wenn es nach Quentin Tarantino geht. Er verkündete 2015, dass er in seiner Karriere zehn Filme machen wolle und danach für ihn Schluß sei. Ob das tatsächlich eintreffen wird, bleibt abzuwarten. Vor allem ist es spannend, welche beiden Filme Tarantino noch machen will, beziehungsweise, zu welchem Genre sie gehören werden. Richten wir unsere Aufmerksamkeit aber erst einmal auf Tarantinos neuesten Streich, „The Hateful 8“. „Wenn John Ruth – der Henker – dich kriegt, dann hängst du!“

Passion of the DiCaprio – THE REVENANT

Quelle: indiewire.com

Leonardo DiCaprio hat es nicht leicht. Vor fast 20 Jahren gelang ihm der Durchbruch mit „Titanic“, was für ihn zugleich Fluch und Segen war. Aufgestiegen in die A-Liga der Hollywood-Schauspieler haftete ihm noch Jahre später das Label des Schönlings und Frauenschwarms an, worauf er meist auch reduziert wurde. Dennoch kämpfte DiCaprio unnachgiebig um Anerekennung als seriöser Schauspieler, welcher er auch vor „Titanic“ schon war. Sein immer noch jugendhaftes Aussehen ist dabei meist im Weg, so kurios das auch klingt. Egal, welche Rolle er spielt, man erkennt immer wieder den Jack aus „Titanic“ in seinem Gesicht. Wir sind alle Wilde!

„Ich habe da ein ganz mieses Gefühl“ – STAR WARS: THE FORCE AWAKENS

Quelle: starwars.com

Als George Lucas sein Film-Imperium für 4 Milliarden US-Dollar (von denen er jeden Penny für wohltätige Zwecke gespendet hat) 2012 an den Disney-Konzern verkaufte, war relativ schnell klar, dass es einen neuen Star-Wars-Film geben wird. Und damit nicht genug. Disney möchte natürlich etwas bekommen für sein Geld und so lief sogleich die Maschinerie an, das Franchise nicht nur fortzuführen, sondern auch weiträumig auszubauen. The Franchise Awakens