Der schlechteste Detektiv der Welt – THE NICE GUYS

Quelle: joblo.com

Altmodische Detektiv-Geschichten gibt es in Hollywood nur noch selten. Dabei ist die Figur des einsamen Privatdetektivs, der durch den Sündenpfuhl Los Angeles streift, um einen Mordfall aufzuklären, ein Archetyp Hollywoods. Im Film Noir der 1950er Jahre war der Detektiv eine häufig auftretende Rolle, aber auch später gab es immer wieder Filme, die sich in der Zeit des Film Noir bewegten. Berühmtes Beispiel ist „Chinatown“ von Roman Polanski aus dem Jahre 1974. Aber auch für Parodien war so eine Geschichte gut. Steve Martin schlüpfte 1982 in die Rolle des Detektivs Rigby Reardon in „Dead Men Don’t Wear Plaid“, wo er sich durch Ausschnitte aus Filmen der 40er und 50er Jahre witzelte. Schau mir in den Text, Kleines!

Der Feind meines Feindes ist mein Feind – CAPTAIN AMERICA: CIVIL WAR

Quelle: joblo.com

Marvel hat eigentlich alles richtig gemacht. In Verlauf der letzten Jahre haben sie es geschafft, einen treuen Kern an Comic-Fans um sich zu scharen, der jeden ihrer Filme zu einem Multi-Millionen-Dollar-Erfolg werden lässt. Fast schon inflationär ist das Aufkommen an Superhelden-Filmen in den letzten Jahren, da natürlich auch andere Leute von dieser Welle, die Marvel ins Rollen gebracht hat, profitieren wollen. Allen voran natürlich DC Comics, die mit der Batman-Reihe von Christopher Nolan ebenfalls große Erfolge feiern konnten, auch wenn ihr „cinematic universe“ bei weitem nicht so ausgebaut ist wie das von Marvel. Das hat DC bisher verschlafen, ist nun aber dabei, diesen zehnjährigen Vorsprung, den Marvel hat, aufzuholen. Ob das gelingen wird und die Zuschauer nicht doch bald schon der Superhelden-Filme überdrüssig werden, die fast schon monatlich die Lichtspielhäuser beherrschen, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Dazu gesellen sich noch diverse TV-Serien wie „Green Arrow“, „Gotham“, „The Flash“, „Supergirl“, „Agent Carter“, „Agents of S.H.I.E.L.D.“ oder auch „Jessica Jones“. Das Angebot an Superhelden-Filmen und -Serien war noch nie so groß wie heute. Er ist mein Freund…

„Ich sehe alles, was du tust“ – 10 CLOVERFIELD LANE

Quelle: comingsoon.net

Ein Geheimnis zu bewahren scheint in der vernetzten Welt ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Noch dazu in der Filmbranche, die auch von viraler Werbung lebt. Dennoch rieben sich viele Leute erstaunt die Augen, als im Januar plötzlich ein Filmtrailer zu „10 Cloverfield Lane“ auftauchte. Nicht nur, dass man bis dato tatsächlich keinerlei Hinweis darauf hatte, dass dieser Film gemacht wird, auch war der Filmstart bereits zwei Monate später. Don’t open the door!

Der Adler ist gelandet – EDDIE THE EAGLE

Quelle: screenrant.com

Die 1980er waren für Sportfilme eine besondere Zeit. Dieser Geist des „Niemals aufgeben!“ und „Du kannst es schaffen, wenn du an dich glaubst!“ scheint in diesem Jahrzehnt am stärksten ausgeprägt gewesen zu sein. Dazu gesellten sich dann auch noch Songs und Scores, die das Ganze entsprechend unterstützen. Als Beispiel seien da nur Songs wie „Eye of the Tiger“ oder „Burning Heart“ aus „Rocky IV“ genannt oder natürlich die Musik zu „Chariots of Fire“ von Vangelis. Auch die Olympischen Sommerspiele wurden damals mit Songs wie „Reach Out“ und „Hand In Hand“ unterstützt. Learning to fly

Why so serious? – BATMAN V SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE

Quelle: movieweb.com

Eigentlich hatte DC Comics einen guten Start. Die beiden von Tim Burton inszenierten „Batman“-Filme waren 1989 und 1992 Kassenschlager und der Auftakt zu einer Reihe von Comic-Filmen. Doch scheinbar war der Großteil des Publikums noch nicht so großartig daran interessiert. Filme wie „The Shadow“ und „The Phantom“ floppten gewaltig, nur Batman konnte noch mit „Batman Forever“ 1995 und „Batman and Robin“ 1997 kommerzielle Erfolge erzielen. Es lag aber nicht an Comic-Verfilmungen per se, beispielsweise wurde der ebenfalls auf einer Comic-Reihe basierende „Men in Black“ 1997 zum großen Hit. Do you bleed?

Is there anybody out there? ROGER WATERS THE WALL

Quelle: neptunepinkfloyd.co.uk

„The Wall“ ist sicherlich neben „Dark Side of the Moon“ das populärste Album von Pink Floyd, sprich, auch Menschen, die keine Fans der Band sind, kennen die Titel und wahrscheinlich sogar das Artwork. Das Album erschien Ende 1979 und verkaufte sich bis heute über 33 Millionen Mal, was es zum kommerziell erfolgreichsten Doppel-Album aller Zeiten macht. Follow the Worms!

„They’re heeeere…again“ – POLTERGEIST (2015)

Quelle: impawards.com


The American Way of Life

Es gibt Filme, die brauchen eigentlich kein Remake. Der in diesem Jahr Jubiläum feiernde „Zurück in die Zukunft“ ist beispielsweise so ein Fall. Der Film ist immer noch rasant und spannend anzusehen, auch nach 30 Jahren. Dazu kommt noch, dass der Film, ähnlich wie auch andere Klassiker dieser Ära, deshalb so gut funktioniert, weil er einfach ein bestimmtes Flair verbreitet, was natürlich hauptsächlich dem Flair der damaligen Zeit entspricht. „Zurück in die Zukunft“ atmet das Flair der 1980er Jahre und funktioniert meiner Meinung nach nicht nur trotz dem, sondern auch gerade deshalb heute noch so gut. Damals war die Sicht der Dinge noch eine andere, man sah Filme noch mit anderen Augen, sowohl als Macher, wie auch als Publikum. It knows what scares you!

Fieberträume aus der Zukunft – 30 Jahre TERMINATOR

Quelle: student.nvcc.edu


Killerfische und ein schlechter Start

Wir schreiben das Jahr 2029. Die Maschinen haben sich erhoben und die Menschheit in einem erbitterten Krieg beinahe komplett ausgelöscht. Kleine Gruppen von Überlebenden führen einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Überlegenheit der Wesen, die sie selbst geschaffen haben. Komm mit mir, wenn du leben willst!

Mars macht mobil – DER MARSIANER

Quelle: static.hd-trailers.net

Ridley Scott muss mit seinen (fast) 78 Jahren wohl niemandem mehr etwas beweisen. In seiner Filmographie finden sich Meilensteine wie ALIEN oder BLADE RUNNER, aber auch Gurken wie G.I. JANE. Selbst seine halbe Rückkehr zum ALIEN-Franchise mit PROMETHEUS ging doch ziemlich in die Hose. Bemerkenswert ist jedoch das Arbeitspensum Scotts. Erst vor einem Jahr lief EXODUS in den Kinos, ein Film, der auch nicht gerade wenig Special Effects hat und nun kommt mit DER MARSIANER ein weiterer Film ähnlichen Kalibers. Wo andere Regisseure für solche Projekte mehrere Jahre zwischen zwei Filmen verstreichen lassen, scheint Scotts Arbeitsweise höchst effektiv zu sein. Kaum war DER MARSIANER im Kino, hiess es bereits, dass mit den Dreharbeiten zu PROMETHEUS 2 bald begonnen würde (oder ALIEN: PARADISE LOST, wie der Film nun wohl heisst). Rettet Mark Watney!

Kommt jetzt öfter – DEADPOOL

Quelle: foxfilm.com

Was lange währt, wird endlich gut. So oder so ähnlich könnte man den Werdegang des Filmes „Deadpool“ beschreiben. Bereits 2004 gab es erste Pläne, den Stoff zu verfilmen, weit vor der großen Marvel-Welle, die einige Jahre später einsetzte. Für die Regie war David S. Goyer vorgesehen, der als Autor und Produzent bis heute diverse Comic-Verfilmungen betreut hat, wie „Blade II“ oder auch Christopher Nolans „Batman Begins“ und „The Dark Knight“, aber auch „Man of Steel“. Von Beginn an war Ryan Reynolds für die Hauptrolle vorgesehen. Durch die etwas vertrackte Vertragssituation mit den Marvel Studios geriet das Projekt ins Stocken und David S. Goyer sprang von dem Projekt ab, um sich anderen Filmen zu widmen. Feel the Love!